Sonntag, 25. Juni 2017
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Hund während der Arbeitszeit nicht im Auto halten

Ein Beschlussdes Verwaltungsgerichts Stuttgarts vom 18.09.2013 besagt, dass Tierhalter ihre Tiere ihrer Art und ihren  Bedürfnissen entsprechend halten müssen.

Nach dem Tierschutzgesetz müssen TierhalterInnen ein Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend halten; das bezieht sich auf Ernährung, Pflege und eben auch auf die Unterbringung. Wer seinen Hund während der Arbeitszeit in seinem Auto einsperrt, verstößt somit gegen das Gebot der verhaltensgerechten Unterbringung.

Das hat das Verwaltungsgericht Stuttgart entschieden. Dem Halter einer Weimaraner-Hündin wurde zuvor durch eine Verfügung des Landratsamtes Ludwigsburg vom 18.07.2013 unter Anordnung des Sofortvollzugs untersagt, seine Hündin während seiner Arbeitszeit in seinem Auto einzusperren.

Die Hündin musste an vier Tagen in der Woche während acht Stunden zuzüglich Transportzeit im Auto verbleiben, und das entspreche nicht den Haltungsbedingungen des Tierschutzgesetzes.

Das Landgericht Stuttgart bestätigte nun die Verfügung des Landsratsamtes Ludwigburg und beschied, dass ein Kraftfahrzeug generell kein tauglicher Ort sei, an dem ein Hund verhaltensgerecht untergebracht werden könne, da dieser dort nicht dauerhaft und ausreichend gegen Kälte und Hitze geschützt sei und sich weiterhin nicht genügend bewegen könne.

Verwaltungsgericht Stuttgart, Beschluss vom 18.09.20134 K 2822/13 -

 

 

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