Montag, 11. Dezember 2017
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Fellpflege beginnt beim Futter
von Dorothee Dahl 



Egal ob kurz oder lang – im Frühjahr fliegen die Hundehaare. Zugegebenermaßen manchmal ganz schön lästig, vor allem dann, wenn man einen weißen Hund und viele schwarze Pullover hat. Aber jeder Fellwechsel hat auch etwas Gutes: Zum Vorschein kommt meist ein glänzendes Sommerfell, bei dem das Streicheln gleich doppelt Spaß macht.Was aber, wenn das Fell des Hundes stumpf ist, gar nicht aufhört auszufallen oder sich gar kahle Stellen zeigen? Dann stimmt was nicht. Und zwar eher innen als außen. Vitaminmangel, Ernährungsfehler aber auch Krankheiten können die Ursache für schlecht aussehendes Fell sein.

Was tun? 
 
Wenn der Hund ansonsten gesund erscheint, erst einmal kräftig durchbürsten. Das fördert die Durchblutung, außerdem werden die Talgdrüsen zur Fettproduktion angeregt, was gleichzeitig einen pflegenden Effekt für das Fell hat. Viele Hunde lieben es, ausgiebig gebürstet zu werden, manche müssen sich erst daran gewöhnen. Nehmen Sie keine harte Bürste, die an den Haaren zieht, sondern eher eine mit Noppen, die den Massageeffekt erhöht. Zwingen Sie Ihren Hund zu nichts, sondern legen nur locker seine Hand um ihn, wenn er nicht gleich von selbst stehen bleibt und genießt. Kraulen Sie Ihren Hund zwischendurch immer wieder liebevoll an den Stellen, an denen er es besonders gern hat. Und nutzen Sie den dichten Kontakt, seine Haut auf Ungeziefer und kleine oder größere Veränderungen hin zu untersuchen.  
 
Baden oder waschen ist nur bedingt sinnvoll. Bei Ungezieferbefall oder Hauterkrankungen empfiehlt der Tierarzt unter Umständen ein Bad. Auch wenn einer meiner Hunde sich in Dachskot oder anderen wohlriechenden Substanzen wälzt, kommt er um ein Bad nicht herum. Häufiges und intensives Waschen mit Shampoo zerstört allerdings den Säureschutzmantel der Haut und schadet mehr, als es nützt.




Futter und Futterzusätze
 
Inzwischen gibt es verschiedene Hundefutterhersteller, die Futter anbieten, das sich besonders gut aufs Fell auswirken soll. Futter für empfindliche Haut und für glänzendes Fell. In jedem Fall empfiehlt es sich, ein hochwertiges und besonders ausgewogenes Futter zu geben, wenn sich im Fell zeigt, dass dem Hund möglicherweise etwas fehlt. Es gibt auch Hundebesitzer, die berichten, dass ihr Hund ein wunderschönes Fell hat, seit sie „barfen“, eine Abkürzung für biologisch artgerechte Rohfütterung. Auch spezielle Futterzusätze für Haut und Fell, die als Pulver oder Öl übers Futter gegeben werden, können den Allgemeinzustand des Hundes und damit auch die Beschaffenheit des Fells verbessern. 
 
Tierarzt

 
Wenn all’ das nicht hilft und das Fell Ihres vierbeinigen Hausgenossen immer noch nicht glänzt und gesund aussieht, sollten Sie ihn gründlich beim Tierarzt untersuchen lassen. Ein Blutbild kann Hinweise auf Krankheiten geben und Mangelerscheinungen aufdecken. Er kann den Hund dann gezielt behandeln und Ihnen genau sagen, was Ihr Hund in seinem speziellen Fall braucht, um bald wieder richtig schön glänzen zu können. 
 
 

Dieser Text ist entnommen aus "HundeSchnauze" Nr. 1, 2009, mit freundlicher Genehmigung der Uelzener Versicherungen.

 

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