Montag, 23. Oktober 2017
  Suchen

Unser Alltag mit Felix

Auch wenn es sich teilweise unbeschwert liest und Felix - dank der Medikamente - anfallsfrei ist, bleibt Epilepsie doch täglich ein Thema. Immer kreisen die Gedanken darum, ob dieser Tag anfallsfrei vorbei geht, ob bei einem Anfall sein Gegenmittel wirkt, ob er den nächsten Anfall überlebt usw. usw.

Das Gegenmittel liegt grundsätzlich aufgezogen bei uns im Arzneischrank.

Dazu kommen Gedanken, die man sich macht über "Kleinigkeiten", wie Mittel gegen Parasiten, Shampoo usw. Denn nicht alles, was auf dem Markt zu kaufen ist, ist auch für Epilepsie-Hunde geeignet. Fragt man dann evtl. bei den Herstellern nach, bekommt man immer die gleiche Antwort: Uns sind keine gehäuften Fälle von epileptischen Anfällen bekannt. Klasse!!!

Also ist alles, was man dem Hund gibt, mit ihm macht usw., ein "russisches Roulette" und könnte einen epileptischen Anfall auslösen.

Sowas "baut" unwahrscheinlich auf und begleitet einen auch Tag für Tag.

Felix reagiert mit Erbrechen z.B. auf Überlastung. Es gehört viel Fingerspitzengefühl dazu, eine der folgenden Entscheidungen zu treffen:

Wie weit kann man den Spaziergang ausdehnen? Wie vielen Hunden kann er begegnen? Wie lange kann man mit ihm Neues einüben? Wie lange sollten "Einheiten" sein, in denen er lernt? Kann man nach einem Spaziergang noch mal eben zum Baumarkt mit ihm, usw.?

Dazu kommt, dass er - wahrscheinlich bedingt durch die Medikamente - ab und an Konzentrationsprobleme hat. Sobald wir das bemerken, brechen wir schnell ab und beginnen etwas Anderes. Gerade bei der "Erziehung" soll er ja nicht mit einem schlechten Gefühl aus einer Übung gehen. Aber plötzlich weiß er nicht mehr, was man von ihm will. Er sitzt da und schaut einen hilflos an. Dann weiß man, dass der Punkt da ist, wo nichts mehr in der Richtung geht.

Außerdem hat er einen zusätzlichen Adressanhänger an allen Halsbändern und Geschirren. Darin wird noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass er Epileptiker ist, welcher dringend Medikamente benötigt.

Dass diese Info auch bei Tasso und dem Haustierregister vorliegt, ist ja einleuchtend.

Hier hab ich nur ein paar Kleinigkeiten aufgezählt; es gibt unendlich viele Sachen, die einem tagtäglich durch den Kopf schießen, wenn man eine Epihund hat.

Es ist sicherlich nicht damit zu vergleichen, wenn man einen gesunden Hund hat. Aber auch ein Hund mit Epilepsie kann ein (fast) normales Leben führen.

Diesen Bericht und noch viel mehr Berichte aus Felix seinem Leben findet man auf seiner HP:

Dazu natürlich weitere Infos von Tierkliniken, Tierärzten usw.

Nebenher können natürlich auch Epihunde bei uns vorgestellt werden, die eine neue Familie suchen.

©Monika Hartmann 2015

 

 

 

elevator company,Log Splitter,Commercial Treadmill,Passenger Elevator,Freight Elevator,LED Tube Manufacturer