Montag, 23. Oktober 2017
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Umstellungstipps

von Claudia Lucks

Eine Futterumstellung sollte immer langsam und mit Geduld erfolgen. Speziell Katzen können aufgrund ihrer ererbten „ Neophobie “ besonders heikel sein, wenn man ihnen bislang unbekanntes Futter vorsetzt. Doch selbst, wenn Ihre Katze sich sofort begeistert auf das neue Futter stürzt, sollten Sie langsam vorgehen. Das Verdauungssystem muss eine Chance haben, sich langsam an die hochwertige Nahrung zu gewöhnen.

Geben Sie zunächst nur einzelne Fleischstücke ohne Supplemente. Dann geben Sie einzelne Mahlzeiten aus Rohfleisch und führen nach und nach die Supplemente ein. Nimmt Ihre Katze das Futter gut an, sollten sie bis zur vollständigen Umstellung auf Rohfleisch 2 Wochen Zeit vergehen lassen und dabei die Rohfleischmenge langsam erhöhen. Manchmal entwickeln Katzen während der Umstellung einen regelrechten Muskelkater im Kiefer. Kauen will gelernt sein. Lassen sie Ihrer Katze Zeit, sich an natürliche Nahrung zu gewöhnen.




Eine Futterumstellung bedeutet immer auch Stress für den Organismus. Nach einem Umzug, einer Geburt, während der Trächtigkeit und anderen „Stresssituationen“ sollten Sie nicht auch noch mit einer Futterumstellung beginnen. Kann Ihre Katze sich nicht sofort mit dem Fleisch anfreunden, helfen Ihnen vielleicht die folgenden Tipps:

Es gibt viele Tricks, wie man Katzen an rohes Fleisch gewöhnen kann.

  • Es ganz klein schneiden oder gar durch den Fleischwolf drehen und in kleinen Mengen unter das gewohnte Futter mischen. Die Menge langsam steigern, die Stücke immer größer werden lassen. Irgendwann fressen Katzen das rohe Fleisch pur und haben von der Umstellung gar nichts bemerkt. Verweigern sie eine Ihrer Mischungen, müssen Sie nur wieder eine Stufe zurück gehen beim Mischungsverhältnis, aber nicht wieder das Dosenfutter pur geben!
  • Das Fleisch leicht anbraten oder mit kochendem Wasser übergießen (überbrühen), sodass es außen gar ist und innen noch roh. Bei jeder Wiederholung etwas kürzer garen, bis es komplett roh genommen wird.
  • Beim Zuschneiden in der Küche „versehentlich“ mal ein Stückchen fallen lassen. Geklautes Fressen schmeckt immer gut. 
  • Fleischstückchen werfen, damit sie erjagt werden können. Welcher Jäger verschmäht schon seine Beute?
  • Fleischstückchen mit zerbröseltem Trockenfutter „panieren“ (zu irgendetwas muss dieses Trockenfutter ja schliesslich gut sein).
  • Fleischstückchen mit Malzpaste oder Vitaminpaste oder – was auch immer Ihre Katze gerne mag – einreiben.

Dieser Text ist entnommen aus Wunderbarf mit freundlicher Genehmigung der Shop-Betreiberin. Alle Rechte liegen bei der Verfasserin

 

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